Vorgeschichte Werkstufe Bülach

Seit Aufnahme der Tätigkeit als Heilpädagogische Schule in Winkel 1985 konnten aus Platzmangel nie alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden. Viele Kinder aus den Zweckverbandsgemeinden mussten an anderen Tagessonderschulen geschult werden.

Auf Grund dieser Ausgangslage wurden die Delegierten und die Schulpflegen der Verbandsgemeinden aufgefordert, Vorschläge und Wünsche zur Verbesserung der Situation aufzuzeigen. Eine grosse Mehrheit der Verbandsgemeinden wünschte eine Erweiterung des Platzangebots in Form einer Werkstufe.

Der Zufall wollte es, dass die Heilpädagogische Schule Bezirk Bülach sich im neu erstellten Geschäftshaus von Pigna, Stiftung für erwachsene Menschen mit Behinderung, an der Feldstrasse in Bülach einmieten konnte. Pigna eröffnete im Mai 2005 im Stockwerkeigentum ihre neuen geschützten Werkstätten. Diese Symbiose zwischen einer Einrichtung für behinderte Erwachsene und einer Schule Jugendliche mit einer geistigen Behinderung war im Kanton sicher einzigartig. Mit diesem Angebot können die Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren eine gute Basis für ihr späteres Leben legen.

Die Bildungsdirektion bewilligte die Führung von zwei Werkstufenklassen. Der Schulbetrieb wurde zu Beginn des Schuljahres 2005-06 aufgenommen.